Wie kommt es zur Bildung von Tauwasser im Keller?
Warme und mit Feuchtigkeit gesättigte Außenluft gelangt durch geöffnete Kellerfenster und kondensiert an der kühleren Innenwand.
Warum entfällt der Taupunkt beim ERIFOL®-System?
Die Raumluft (ca. 15 °C - max. 20 °C) trifft auf die wärmere Oberflächentemperatur (ca. 21 - 23 °C) wodurch es zu keinem Kondensatniederschlag kommen kann.
Lösung mit dem ERIFOL®-System
26 °C warme Temperierungsflächen können auf allen Innenflächen angeordnet werden.
Alle Flächen und Gegenstände werden durch die im Bezug zur Raumluft rund 3 K wärmeren Temperierungsflächen auf circa 23 °C erwärmt.
Geringer Wärmeverlust wird dadurch erreicht, dass:
- raumgreifende Luftzirkulation ausgeschlossen wird, da alle Oberflächen minimale Temperaturunterschiede aufweisen und
- Wärmeeintrag in die Gebäudehüllfläche mittels Reflexionsebene vermieden wird.
Die Temperatur der Luft im Gebäudeinneren kann auf bis rund 15 °C abgesenkt werden. Die Lufterwärmung erfolgt nicht mehr primär und läuft parallel zur Entwicklung der Oberflächentemperatur nach.
Es ist ein physikalisches Gesetz (keine Regel!), dass sich an einer sauberen warmen Oberfläche kein Wasserdampf aus etwas kühlerer Luft absetzen kann. Somit diffundiert kein Wasserdampf in die Wand. Die Wand trocknet aus und es bildet sich kein Taupunkt.
Durch Temperierung der Wände auf 23 °C wird die Schimmelbildung vollständig unterbunden. Wir können Schimmelfreiheitsgarantie geben!
Die luft- und wasserdampfdichte Reflexionsebene wird insbesondere aus optischen Gründen verkleidet. Sie ist der wärmste Bereich der Hüllfläche und bildet für den Wasserdampf der Luft eine thermische Sperre. Sie besteht aus mehreren dauerhaft hochwertigen Schichten, die sehr gut Wärmestrahlung in den Raum reflektieren. Sie wirkt nicht mechanisch gegen Wasserdampfdiffusion.
- In Zeile 1: Sonnenstrahlung umfasst einen Bereich von 0,2 µm bis 7 μm.
- In Zeile 2: wird das sichtbare Licht dargestellt, also den mit unseren Augen wahrnehmbaren Strahlungsbereich. Dieser ist deutlich kleiner, als der insgesamt von der Sonne emittiert wird.
- In Zeile 3: Der dunkelgrün umrandete Balken zeigt den für unsere! Heiztechnik bzw. unser Wärmeempfinden interessanten! Bereich, welcher einer Temperatur zwischen 30 und 80 °C entspricht. Helles Licht von einer Glühlampe geht durch. Er deckt sich in etwa mit der sogenannten langwelligen terrestrischen Wärmestrahlung.
- In Zeile 5: maßgeblicher Wirkbereich der 2lagigen ERIFOL® – Ebene
- In Zeile 6: Fensterglas ist einerseits durchlässig für einen Großteil der Sonnenstrahlung. Andererseits liegt Fensterglas auf der Skala weit links im Bezug zum heiztechnisch relevanten Bereich. Bis zu Temperaturen von rund 80°C lässt Fensterglas keine Wärmestrahlung aus dem Gebäudeinneren nach außen passieren, womit prinzipbedingt nur eine einzige Fensterscheibe benötigt wird. Jede weitere Fensterscheibe mindert die Sonnenstrahlung um ca. 10%. Die lebensnotwendige Sonnenstrahlung wird geschwächt, wodurch Pflanzen weniger gut wachsen. Auch wir Menschen benötigen das Sonnenlicht, um unseren Körper mit ausreichend Vitamin D zu versorgen.